Luftraumüberwachung
Ausgangslage
Das System FLORIDA der Schweizerischen Luftwaffe wurde zur Überwachung des Luftraumes und der Führung der Einsätze beschafft. Ursprünglich hat FLORIDA nur die Daten von weitreichenden Überwachungsradars verwendet. Mit der Beschaffung der TAFLIR- Tiefflieger-Radarstationen entstand das Bedürfnis, eine konsolidierte Luftlage unter Einbezug aller Signalquellen zu bilden.
Lösung
Die besondere Schwierigkeit bestand darin, die Meldungen von Radarsystemen mit völlig unterschiedlichen Charakteristiken (Aufdatierungsrate, Auflösung, Reichweite) zur Berechnung einer synthetischen Luftlage zu verwenden. Als Hilfsmittel für die Entwicklungsphase hat Paranor umfangreiche Simulationssoftware erstellt.
Ein Benutzer kann graphisch die Flugbahn von verschiedenen Flugkörpern definieren. Diese Flugwege dienen dann als Eingabewerte für die Simulatoren der verschiedenen Radarstationen. Die Simulatoren speisen ihrerseits die Software für die Luftlagebildung
Realisierung
Paranor hat die Software für das System FLORIN erstellt. Die Luftlage wird den Führungsoffizieren auf den gewohnten Radarkonsolen angezeigt. Das System ist redundant aufgebaut. Jede Einsatzzentrale kann innerhalb Sekunden das Kommando übernehmen.



